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zuletzt aktualisiert: 30.07.2010
Willkommen bei cARSCHti im Netz
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cARSCHti vergriffen
cARSCHti unter Druck
cARSCHtis Ausreisetipps
Deine Botschaft an cARSCHti
Dein Beitrag zu cARSCHti im Netz

 

Werke

2009      
~ Die einen müssen
bleiben
 
~ Einatmen Ausat-
men
 
~ Feierabend  
~ Hemmungen    
~ Lindo Underberg    
~ Nie- Nie- Niesanfall    
~ Suzanne  
       
2008      
~ Fake!    
~ Feierabend  
~ Freund und Helfer    
~ Geschichte der 0  
~ Haus in Blowatz  
~ Ich wollte immer
wie Olaf singen
   
~ Jetzt und hier  
~ Lass es einfach
fließen
 
~ Münchhausen    
       
2007      
~ Die gelben Engel
sind müde
 
~ Entschuldigung  
~ Publikumsgespräch    
~ Thomas wartet
~ Wenn Siegessäulen weinen  
       
2006      
~ Denkst du denn
da genauso?
   
~ Fachlich  
~ Hauptsache
schwarz
 
~ Hühnernudeltopf
~ Oh, Sandra Groh    
~ Was möchtest du
trinken?
   
       
2005      
~ Darmspiegelung  
~ Der Häuptling der
AG Freizeit
   
~ Die Stasi-Akte von
Angela Merkel
 
~ Ich lieb mein Le-
ben
 
~ Liedermaching ist
wie Englischeinkau-
fen
 
~ Maria hat schon ei-
nen Freund
 
~ Und wenn der Björn    
       
2004      
~ Ännchen von Thu-
row
   
~ Björn Lokai zählt
Schäfchen
   
~ Emma - oder das
Schweigen der Läm-
mer
   
~ Müntefering  
~ Neunundneunzig Heldentaten  
~ Schnarchen  
~ Schwanger  
~ Servicewüste
Deutschland
 
~ Von und zu Klösi    
       
2003      
~ Eifel-Brot  
~ Ein Stück weit ein Liebeslied  
~ Entschuldigung  
~ Frei- Frei- Freizeit
ist ein Extremsport
   
~ Gib mir Tiernamen  
~ Unheilbar krank  
~ Versuch's mal mit
Bestechlichkeit
   
       
2002      
~ Abtreiben auf der
A1
 
~ Besoffen - zum
Gück!
 
~ Eintracht  
       
2001      
~ Bis ans Ende der
Welt
 
~ Du musst sie dir nur einmal nackt vorstel-
len
 
~ Hausfrauensex  
~ Ich will zu Silvie
Reggentin
   
~ Klösi    
~ Matula  
~ Sabine Laden  
~ Sandra und Atul  
~ Uhr Witz Storch    
~ Und mein Schiff
wird kommen
 
       
1999      
~ Liedermacher sind
demnächst wieder
schwer im Kommen
 
~ Tabuthemen  
       
1998      
~ Gänseblümchen    
~ Honsell's Traum  
       
1996      
~ Doch du redest nur vom Flaschenpfand    
       
1995      
~ Gingo    
       
1994      
~ Bis dass der Tod
uns scheidet
   
~ Der Passat    
       
1993      
~ Blind Punish    
~ Kuscheltierliebe    
       
1990      
~ Alles macht die
Mutta für Valuta
 
       
1988      
~ Blick nicht zurück  
       
1987      
~ Walter    
       
1986      
~ ... als wenn nichts
gewesen wär
 
~ Babra    
~ Bergsteiger    
~ Der breite und der
schmale Weg
 
~ Die Möwe Sophie  
~ Glück  
~ Irrtum / irre-toll  
~ Mördergrube  
~ reigeschneit / rela-
tiv zumindest
 
~ Ruhepol    
~ Schmerz
~ Verbitterung  
~ Wenn ich allein bin  
       
1985      
~ Altweibersommer    
~ Auf gute Zusam-
menarbeit
   
~ Beziehungskiste    
       
1984      
~ Das Vorbild  
~ Der Eremit  
~ Der Guru und mei-
ne Frau
 
~ Die Flucht aus dem
Kefirbecher
 
~ Festrede    
~ Und die Wolken ziehen mit dem Le-
ben
 
~ Wolfgang  
       
1983      
~ Ballade vom verlo-
renen Sohn
 
~ Banana Bea    
~ Geburtenstarker
Jahrgang
 
       
1981      
~ Jona    
       
1980      
~ Popper Punker Pro-
gressive
 
~ Wenn dein Gott tot
ist
   
       

 

(Jahrgang 1964) heißt eigentlich Carsten Kulla und lebt im ost-
westfälischen Bad Oeynhausen. Obwohl der gebürtige Wuppertaler
bereits im Alter von 15 Jahren zum ersten Mal als Liedermacher auf
der Bühne stand, musste er sich nach Abitur und Zivildienst zunächst als Student der
Erziehungswissenschaften und dann als Diplom-Pädagoge in der Ambulanten Behin-
dertenhilfe im mittelhessischen Marburg durchschlagen, bevor er durch seinen Umzug
in das durch seinen Schweinebrunnen (übrigens keine 500m von der "Agentur für Ar-
beit" entfernt...)
staatlich aner- und bekannte Heilbad arbeitslos wurde und sich da-
durch inzwischen beinahe sowas wie "Profi-Liedermacher" nennen darf... ;-)

Hier nun einige Eckpunkte einer beispiellosen Karrierre und eines vielleicht viel zu kurzen Lebens...
2010

~ Im Juli stellt cARSCHti die neu gestaltete Version seiner Webseite ins Netz...
~ Seit Mai nimmt cARSCHti an einer sog. "Maßnahme" teil, zählt also statistisch nicht mehr zu den knapp 4 Millionen gemeldeten Arbeitslosen in Deutschland, sondern zu den geschätzten 6 Millionen weiteren, die durch solche "Maßnahmen" kaschiert werden sol-
len...
~ Seit April ist cARSCHti zum ersten Mal in seinem Leben arbeitslos...
~ Im März nimmt cARSCHti nach fast 24 Jahren Abschied aus Hessen und nach fast 18 Jahren von der AG Freizeit e. V. in Marburg...

2009

~ Im August stellt cARSCHti erstmals zwei eigene Live-Video-Clips bei "YouTube" ins Netz...
~ Im März ist cARSCHti in der Theater-Rolle des "Lindo Underberg" im AG-Freizeit-Stück "Die große Freitagabendschau" in der Marburger "Waggonhalle" zu sehen...

2008

~ Im Dezember erscheint der Thomas-Fiedler-Film "Du gehörst zu mir - hörst zu mir - hörst zu mir", in dessen Intro cARSCHti mit seinen Gedicht "Schmerz" zu hören ist...
~ Im Juli nimmt cARSCHti während einer AG-Freizeit-Gruppenreise im mecklenburgischen Blowatz mit der spontan gegründeten Band "Silberhammer" die gleichnamige CD auf...
~ Im Februar erscheint cARSCHtis vierte CD "Lebensmittel"...

2007
~ cARSCHti ist wieder voll da und bewältigt bis Dezember über 30 Auftritte, davon so viele Solo- und Doppelkonzerte wie noch nie zuvor. Danach ist er erschöpft, und verliert einen weiteren seiner Zähne...
~ Im Mai registriert sich cARSCHti bei "Myspace" und hat seitdem richtig prominente Freunde - sogar im Jenseits wie z. B. Johnny Cash...
2006
~ Im Dezember feiert cARSCHti beim "Kautsch-Liedermacher-Wettbewerb" in der Leipzi-
ger "Moritzbastei" sein Comeback. Er gewinnt zwar keinen Preis, aber immerhin das Herz der örtlichen Presse...
~ Im April löst cARSCHti sein Elternhaus auf, organisiert den Umzug seines Vaters in ein seniorengerechtes Appartment, trauert um seine Mutter und lässt sich nur noch spora-
disch als Liedermacher auf Bühnen blicken...

~ Im März stirbt cARSCHtis Mutter im Alter von 74 Jahren...
~ Im Januar wird aus einem "PR-Gag" Realität... Aufgrund der lebensbedrohlichen Er-
krankung seiner Mutter sagt cARSCHti sämlich bis dahin geplante Auftritte ab...
2005
~ Im Oktober tritt cARSCHti exakt 25 Jahre nach seiner Bühnenpremiere zum definitv letz-
ten Mal auf, und zwar in Monheim am Rhein, wo er 1977 bereits seine vielversprechende Fußballkarriere beendet hatte. Nur zum 25jährigen Jubiläum der AG Freizeit e. V. im No-
vember
macht er noch einmal eine Ausnahme vom Rücktritt...
~ Im August erscheint cARSCHtis dritte CD "40*", mit der er in kommenden Wochen auf "Abschiedstournée" geht...
2004
~ Im September ist cARSCHti zum ersten Mal im Fernsehen zu bestaunen, und zwar in einer Reportage der "Aktuellen Stunde" (WDR) über den "Int. Straßenmaler-Wettbewerb" in Geldern...
~
Im August darf cARSCHti als Vorgruppe der Vorgruppen so berühmter Bands wie den "Donots" das "Trebur Open Air" eröffnen und ist mächtig stolz :-) ...
~ Im Mai ist cARSCHti in Zell (Mosel) erstmals beim "Liedertreffen" (www.liedermacher-forum.de) dabei und wird glühender Fan dieser liebenswerten Reinhard Mey-Fans...
~ Im Januar darf cARSCHti das Privileg genießen, den 200. Marburger Abend auf der Büh-
ne und nicht im restlos überfüllten Zuschauerraum des "KFZ" zu begehen...
2003
~ Im Dezember begegnet cARSCHti in Köln der leibhaftigen Maria. Sie wird zu seiner Mu-
se, aber weil sie schon einen Freund hat, adoptiert er sie als Schwester... Köln wird dank dieser Marienerscheinung übrigens ein sehr beliebter Wallfahrtsort, in den wenig später so-
gar ein Papst pilgern wird... ;-)

~
Im März und Mai darf cARSCHti die beiden mittelhessischen Konzerte von Götz Wid-
mann (Ex-Joint-Venture) supporten...
~ Im Januar erscheint cARSCHtis zweite CD "Live im Studio", die er beim Göttinger Lie-
dermaching-Festival vorstellt. Dort engagiert er mit Ecki Münch auch seinen ersten und
bis heute einzigen Lieblings-Roady...
2002
~ Im Dezember gibt cARSCHti im Dortmunder "Platz an der Sonne" sein erstes Solokon-
zert seit 15 Jahren...

~
Im April lockt cARSCHti zusammen mit Fred Erikson und Friedemann Jaenicke ca.120 ZuschauerInnen zum "Marburger Abend Spezial" in den örtlichen Kulturladen "KFZ"...
~ Im Januar tritt cARSCHti in Bayreuth zwar nicht bei den berühmten Festspielen, aber zum ersten Mal bei einem Comedy-Abend auf. Der Veranstalter muss danach Konkurs anmelden...
2001
~ Im Oktober stellt cARSCHti seine Homepage ins Netz und ist von nun an auch virtuell verfügbar...
~
Im September wird cARSCHti in Bad Oeynhausen geschieden, eine Woche später fällt in New York das World Trade Center in sich zusammen...
~ Im August ist cARSCHti dank Internet-Recherche zum ersten Mal beim Liedermaching-Festival in Kevelaer dabei und knüpft einige wichtige neue Freunschaften...
~ Im Juni bestreitet cARSCHti ein Doppelkonzert mit Fred Erikson und verliert nur knapp...
2000
~ Im Dezember brennt cARSCHti aus alten Cassetten-Aufnahmen seine erste CD "Lieder-
macher sind demnächst wieder schwer im Kommen"
...
~
Im August zieht cARSCHti aus der ehelichen Treisbacher in die neue Single-Wohnung in Wetter...
~ Nachdem der Milleniums-Weltuntergang ausgeblieben ist, trennt sich cARSCHti im März von seiner Ehefrau, bzw. sie von ihm...
1999
~ Im Herbst traut sich cARSCHti nach vielen Jahren endlich wieder mit zwei eigenen Lie-
dern auf die Offene Bühne im Marburger "KFZ"
...
~
Im Frühjahr kehrt cARSCHti als Straßenmusiker in die hessischen und ein paar andere Fußgängerzonen zurück und bewältigt dort über 20 Auftritte...
1998
~ Nachdem die Gattin von Woolworth einen Juliane-Werding-Sampler mit in die Ehe ge-
bracht hatte, lernt cARSCHti einige dieser Schlager auswendig und tritt damit im Dezem-
ber
bei seiner eigenen Geburtstagsfeier auf...
1997
~ Im Juli beendet cARSCHti seinen Erziehungsurlaub und nimmt wieder seine Arbeit bei der AG Freizeit e. V. auf. Dort lernt er den jungen Zivildienstleistenden Stefan Eilers ken-
nen, der gerade Gitarre lernt und cARSCHti mit seinem Enthusiasmus ansteckt...
~ Im Juni zieht cARSCHti endlich mit seiner Familie von Neukirchen zurück nach Mittel-
hessen, und zwar nach Treisbach, ein Dorf, das zu der Kleinstadt Wetter gehört und keine 25 km von der nächsten Großstadt Marburg entfernt liegt...
1996
~ Im November hat cARSCHti das Dorfleben satt und zieht mt seiner Familie in die nord-
hessische Metropole Neukirchen (Knüll), und zwar in eine Luxus-Dienstwohnung der Kli-
nik, in der seine Gattin gerade als Ärztin im Praktikum tätig ist... (Tolle Wohnung, tolle Ärztin, ohne Klinik und Neukirchen würde cARSCHti sich da vermutlich noch heute wohl-
fühlen...)
~ Im August geht cARSCHti in Erziehungsurlaub und lernt die dörfliche Idylle pur kennen, undichte Dächer, feuchte Wände und tägliche Polizeieinsätze in der Nachbarschaft, eben die Umgebung, in der ein Baby unbedingt aufwachsen sollte... Und bei seinen Ausflügen in die nächste Großstadt auch noch unzählige Mütter solcher Babys, die sowieso schon im-
mer alles besser wussten...

~
Im Juli wird cARSCHtis Sohn Milan geboren...
~ Im Mai zieht cARSCHti zusammen mit der hochschwangeren Ehefrau in das 100-See-
len-Dorf Ilschhausen, damit das Kind in einer idyllischeren Umgebung als dem Marburger Bahnhofsviertel aufwachsen kann...
1995
~ Im Oktober entsteht auf den Wichtelhäuser Steinen, einer heidnischen Kultstätte zwi-
schen Brungershausen und Warzenbach, ein neues Leben
...
~
Im Juni versucht sich cARSCHti während der verspäteten Flitterwochen in Frankreich wieder einmal als Straßenmusiker...
1994
~ An einem Vollmonddonnerstag im Juni heiratet cARSCHti und feiert zwei Tage darauf ein rauschendes Fest im Marburger Schlosspark...
1993
~ Im September verliebt sich cARSCHti in seine Traumfrau, die in den folgenden Monaten nach und nach bei ihm einziehen wird, so dass er den Traum von der eigenen Single-Woh-
nung um einige Jahre verschieben muss...

~
Im Juli verlässt cARSCHti nach 6 Jahren seine heißgeliebte WG und zieht in die erste eigene Single-Wohnung direkt neben dem Marburger Hauptbahnhof...
1992
~ Im Oktober schreibt cARSCHti während einer Gruppenreise in Rahmen der neuen Be-
rufstätigkeit seine ersten 3 Freizeitlieder. In den nächsten 17 Jahren werden über hundert weitere folgen...

~
Im August beendet cARSCHti sein Studium und tritt seine Stelle als Diplom-Pädagoge bei der AG Freizeit e. V. in Marburg an...
1991
~ Im Mai macht cARSCHti sein Hobby zum Beruf und beginnt seine Diplomarbeit über "Die Funktion der Subkultur für die Identitätsbildung", welche er im November abgibt...
1990
~ Im November gründet cARSCHti zusammen mit ein paar LeidensgenossInnen "SMile" Marburg, einen der ersten S/M-Stammtische im wiedervereinigten Deutschland...
~
Nach Volkskammerwahlen, Währungsunion und Fußball-WM beschießt cARSCHti im August, sich künftig den schönen Dingen des Lebens zu widmen und nur noch sporadisch zu musizieren. Die Wiedervereinigung müssen andere übernehmen...
1989
~ Im Dezember bekommt cARSCHti seinen ersten DDR-Besuch, nachdem er zuvor unzäh-
lige Male die Gastfreundschaft dort genießen durfte...

~
Im November öffnet die DDR ihre Grenzen zur BRD und Westberlin...
~ Während im September in der DDR immer mehr Menschen gegen die Missstände in ih-
rem Land demonstrieren, macht cARSCHti
seine vorerst letzte Straßenmusik-Tour, und zwar durch die Schweiz...
~
Im August ist cARSCHti im Rahmen eines Praktikums zum ersten Mal mit der AG Frei-
zeit e. V. unterwegs und lernt dabei die Tradition der Freizeitlieder kennen...
1988
~ Im Dezember kommt cARSCHti seiner Pflicht als linker Student nach, mindestens ein-
mal im Leben an einem Uni-Streik teilgenommen zu haben... Es passiert nichts, anders als bei den Pekinger KommilitonInnen im folgenden Jahr...

~
Im März steigt cARSCHti wieder in die baptistische Jugendarbeit ein, diesmal im neuen Wohnort Marburg, und er wird über drei Jahre dabei bleiben...
1987
~ Im Dezember gibt cARSCHti im mittelhessischen Biedenkopf sein insgesamt für lange Zeit letztes, aber in der neuen Heimat erstes Solokonzert... Außerdem rettet er beinahe die "Studiobühne", ein kleines Marburger Theater, indem er bei dessen Benefiz-Veranstal-
tung auftritt... Das Theater macht wenig später leider trotzdem dicht, aber cARSCHti ist wohl endlich in Hessen angekommen...
~ Im Juli zieht cARSCHti nach misslungenem 2er-WG-Experiment in eine 3er-Männer-WG in einer Hochhaussiedlung am Marburger Stadtrand und wird dort 6 Jahre bleiben...
~ Von Februar bis Oktober bewältigt cARSCHti über 150 Straßenmusik-Auftritte, ist also nicht sehr oft zu Hause...
~ Im Februar zieht cARSCHti nach 6 Monaten Wohnheim mit der einzigen Mitinsassin, die noch nix besseres gefunden hat, zusammen - und zwar in eine Bruchbrude in der Marbur-
ger Innenstadt... Zum Einzug gibt es Asti Spumante, zum Auszug wird es nichts als Gift und Galle geben...
1986
~ Im Dezember gibt cARSCHti im "Haus Dienel" noch einmal ein Abschiedskonzert von Wuppertal...
~ Im September zieht cARSCHti in ein Studentenwohnheim im mittelhessischen Marburg und beginnt im Oktober an der dortigen Philipps-Universität ein Studium der Erziehungs-
wissenschaften...
~ Im Juni tritt cARSCHti zum ersten Mal beim "Marburger Abend", der Offenen Bühne im Kultuladen "KFZ" auf. Diese Veranstaltung wird in den kommenden 24 Jahren der Ort für seine "Heimspiele" sein...
1985
~ Im Juni tritt cARSCHti seinen Zivildienst in einem Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung in Wuppertal an...
~ Im Mai hat cARSCHti sein Abitur bestanden...
1984
~ Nach den Sommerferien schreibt cARSCHti im Literatur-Unterricht (und danach auch an-
derswo) Kurzgeschichten. Im September
macht er mit "Die Flucht aus dem Kefirbecher" den Anfang...
~ Im Juli begegnet cARSCHti während einer Straßenmusik-Tour der Würzburger Dichterin Willtrud Bauer, mit der er ihr Gedicht "Und die Wolken ziehen mit dem Leben" vertont, und durch die er auf den walisischen Dichter Dylan Thomas aufmerksam wird, nach dem sich u. a. auch ein gewisser Robert Zimmerman benannt haben soll...
~ Im April wird cARSCHti erstmals für ein Solokonzert jenseits der "christlichen Szene" engagiert, und zwar für einen Liederabend im Rahmen eines Seminars für Arbeitslose. Er hat hat danach einige weitere Auftritte im Umfeld von Arbeitsloseninitiativen...
1983
~ Die Dezember-Ausgabe der Schülerzeitung "Chaos" wird wegen "pornografischer Texte" und "Scheckbetrugs" verboten, cARSCHti als einzigem volljährigen Redaktionsmitglied sei-
tens der Schulleitung mit Strafanzeige gedroht... Weil er gerne Abitur machen möchte, zieht er sich aus der "Chaos"-Redaktion zurück...
~ Die Oktober-Ausgabe der Schülerzeitung "Chaos" besteht vor allem aus Aufrufen, an der Bonner Großdemonstration gegen die Stationierung US-amerikanischer Pershing-II-Rake-
ten in der BRD teilzunehmen (woran cARSCHti natürlich auch selbst teilnimmt), aber auch aus einer Unterschriftenliste, in der die Umwandlung des humanistischen Wuppertaler Wil-
helm-Dörpfeld-Gymnasiums in die Friedrich-Engels-Gesamtschule gefordert wird. Auch wenn Friedrich Engels dereinst Schüler besagten Gymnasiums war, stößt die "Chaos-Re-
daktion" incl. cARSCHti selbst mit dieser Liste (die eigentlich nur als "Lückenfüller" ge-
dacht war) nicht unbedingt auf ungeteilte Gegenliebe...
~ Im August ist cARSCHti zum ersten Mal als Musiker beim Int. Straßenmaler-Wettbe-
werb im niederrheinischen Geldern dabei...
~ Im Juli startet cARSCHti seine erste Straßenmusik-Tour, die ihn durch Nordddeutsch-
land und nach Dänemark führt...
~ Im Juni nimmt cARSCHti am Ev. Kirchentag in Hannover teil, der vor allem durch die Friedensbewegung geprägt ist. Er versammelt sich danach einmal pro Woche mit Gleich-
gesinnten in der Wuppertaler Fußgängerzone, um für den Frieden zu schweigen, und wird danach über Jahre nur noch mit lila Tuch auftreten...
~ Im Mai nimmt cARSCHti erstmals an einer "Ost/West-Jugendgruppenbegegnung" teil und tritt bei einem "Jugendtag" in Berlin-Weißensee auch zum ersten Mal in der DDR auf. In den nächsten 6 Jahren werden viele solcher Begegnungen und Auftritte folgen...
~ Als cARSCHti im Januar bei einer Evangelisation mit dem Starprediger Andreas Malessa (Arno & Andreas) im oberbergischen Hückeswagen seine vertonten Brecht-Gedichte und Hannes-Wader-Songs ertmals vorträgt, ist der große Meister nicht gerade "amused". Die-
ser lobt aber cARSCHtis Gitarrenspiel...
1982
~ Im Dezember schreibt cARSCHti nach Trennung von der ersten Freundin außerdem erst-
mals Lieder, die alles andere als "christlich"-korrekt sind, vertont Brecht-Gedichte und lernt auch noch ein paar Hannes-Wader-Songs auswendig...

~
Nach den Sommerferien macht cARSCHti also weiterhin Straßenmusik und wird außer-
dem Redakteur der Schülerzeitung "Chaos", die dann in ihrer Dezember-Ausgabe vehe-
ment den Widerstand gegen die "Wuppertaler Straßenornung" unterstützt...
~ Während der Sommerferien macht cARSCHti Urlaub in Berlin und hört einem Straßen-
musiker auf dem Kurfürstendamm zu. "Das kann ich auch", denkt er sich, holt seine Gitar-
re aus dem Hotel und macht zum ersten Mal selbst Straßenmusik. Er kommt aber nicht wirklich gegen den Verkehrslärm an und versucht es am nächsten Tag in einer U-Bahn-Station. Dort wird er zunächst auch nicht viel mehr beachtet, aber das ändert sich schnell, denn als eine grüne (Polizei) und eine blaue (BVG) Hundertschaft auftauchen, um ihn we-
gen seines ordnungwidrigen Tuns zu verhaften, bildet sich gleichzeitig eine (gefühlt) riesige Menschentraube, die engagiert und lautstark Partei für den jungen Liedermacher ergreift... cARSCHti kommt mit einer Ermahnung davon, fühlt sich ob seiner revolutionären Wirkung aber sowas von geschmeichelt und beschließt, von nun an öfter Straßenmusik zu ma-
chen...
~ Seit vor den Sommerferien tobt in Wuppertal der Straßenkampf. Auf Betreiben der orts-
ansässigen Geschäftsleute ist in der Fußgängerzone laut neuer "Straßenordnung" alles andere als Einkaufen verboten. Nicht nur Punks und Obdachlose werden mit Polizeigewalt weggeprügelt, sondern auch die Straßenmusik-Band "Fortschrott", die Woche für Woche mit ihrer Musik gegen diese "Straßenordnung" protestiert und Woche für Woche deswegen "vorläufig festgenommen" wird. cARSCHti bewundert diese Kombo ohne Ende und be-
schließt, auch mal Straßenmusiker zu werden, wenn er groß ist...
1981
~ Im Sommer ist cARSCHti zum ersten Mal im Radio zu hören. Während einer Ferienfrei-
zeit
tritt er im norwegischen Tonstad in einem Gottesdienst auf, der live ins örtliche Alten-
heim übertragen wird...

~ Im den Osterferien geht cARSCHti zum ersten Mal arbeiten, um von dem Lohn die Schulden bei den Eltern zu begleichen...
~ Im Februar gibt cARSCHti in der Teestube der Ev. Freik. Gemeinde Ratingen sein erstes Solokonzert und weiht gleichzeitig seine neue Gitarre ein...
~ Im Januar sehen cARSCHtis Eltern endlich ein, dass ihr Jüngster eines Tages Popstar werden wird, und bewilligen einen Kredit für die erste richtige Gitarre. Er kauft sich seine heißgeliebte Yamaha FG-335, die ihm bis ans Ende seiner Karriere treue Begleiterin blei-
ben wird...
1980
~ Im 5. Oktober tritt cARSCHti zum ersten Mal öfftentlich als Liedermacher auf, und zwar mit dem kurz zuvor ersten selbstgeschriebenen Song "Popper Punker Progressive" im Rahmen einer Jugendevangelisation seiner eigenen Baptistengemeinde vor ca. 30 Zu-
schauerInnen... Knapp 2 Wochen später trägt cARSCHti den Song bereits vor ca. 300 Zu-
schauerInnen beim Talentschuppen eines baptischen Jugendtreffens in Leichlingen-Wel-
tersbach vor. Da sich seine alte Wandergitarre wegen abgebrochener Knöpfe nur mitttels einer Kombizange stimmen lässt und noch nicht optimal klingt, zieht er also das Werk-
zeug aus einer der unzähligen Taschen seines Blaumanns (sowas war damals in Mode...), beginnt auf der Bühne sein Instument zu stimmen und legt damit unfreiwillig den Grund-
stein zu einer vielversprechenden Comedy-Karriere...
~ Im Sommer bleibt cARSCHti sitzen und muss die 9. Klasse wiederholen. Da sich für ihn nun in der Schule auch manches wiederholt, hat er endlich Zeit, eigene Lieder zu schrei-
ben und Liedermacher zu werden...
1979
~ Im Dezember bekommt cARSCHti die alte Wandergitarre seines Bruders zum Geburts-
tag und beginnt, mit Hilfe eines Gitarrenlernbuchs fleißig zu üben... Außerdem lässt er sich zum zweiten Mal taufen, wird Baptist und gibt das Vereinns-Schach auf...
~ Im November lernt cARSCHti den Wuppertaler Liedermacher Michael Hahn kennen und nimmt sich vor, eines Tages selbst Liedermacher zu werden...
~ Da es in Schachvereinen für pubetierende Jungs nicht besonders leicht ist, eine Freundin zu finden schließt sich cARSCHti nach den Sommerferien einer baptistischen Jugendgrup-
pe an. Er findet zwar keine Freundin, aber bei einer Evangelisation im September zu Je-
sus
...
1978
~ Im Herbst wird cARSCHti Wuppertaler Vize-Stadtmeister seiner Altersklasse im Schach, und auch sonst beschäftigt er sich fast ausschießlich mit diesem Spiel...
1977
~ Im Dezember beendet cARSCHti seine Fußballer-Karriere und widmet sich verstärkt dem Schachspiel...
~ Nach den Sommerferien tritt cARSCHti den "Schachfreunden Vonkeln", dem Schach-
club seines Vaters und seiner Brüder bei, Tradition verpflichtet...

~ Im Mai startet cARSCHti beim "SSV Sudberg" eine vielversprechende Karriere als Fuß-
baller...
1976
~ Im Februar tritt cARSCHti mit der aus ihm und Klassenkameraden zusammengesetzten Band "The Broken Legs" bei der Karnevalsparty der 5c auf... "Wer hat das Klassenbuch geklaut?" wird beinahe ein Welthit...
1975
~ Im August hat cARSCHti die Grundschule beendet und wird Schüler des gerade neuge-
gründeten Gymnasiums im Schulzentrum Süd...
1973
~ Nach den Sommerferien legt cARSCHti die Blockflöte beiseite und beginnt, stattdessen Akkordeon zu lernen...
1972
~ Im Dezember bekommt cARSCHti das Doppelalbum "Reinhard Mey Live" zum Geburts-
tag... Die Würfel sind gefallen...

~ In den Sommerferien spielt cARSCHti während eines Familienurlaubs am Plöner See als Komparse an der Seite von Heidi Kabel und Gustav Knuth in der Vorabend-TV-Serie "Klein-
stadtbahnhof" mit und ist später kurz oben links auf der Mattscheibe zu sehen...
1971
~ Im August wird cARSCHti eingeschult und kommt außerdem in den Genuss des Block-
flötenunterrichts eines pensionierten Musiklehrers, der außerdem auch noch unzählige Anekdötchen aus zwei Weltkriegen zu erzählen weiß
...
1969
~ Nach der Mondlandung im Juli kann sich auch cARSCHtis Familie nicht länger dem technischen Fortschritt verschließen und schafft den ersten Plattenspieler an, einen "Mi-
ster Hit" von Telefunken. So kommt cARSCHti in den Besitz seiner ersten Schallplatte,
der Single "Heitschibummbeitschti" von Heintje...
Ansonsten bleibt seine Kindheit aber glücklich...
1964
~ Im Dezember erblickt cARSCHti am späten Abend des Nikolaustages im vermutlich
nieselregengeschwängerten Wuppertal das Licht der Welt, das in dieser Nacht wahr-
scheinlich nirgendwo in dieser Stadt so hell gestrahlt haben dürfte, wie in diesem Kreißsaal
...






Bilder


Goslar 2010

Lochtum 2010

Schneekoppe/PL 2010

Kevelaer 2009

Marburg 2009

Bad Münster 2008

Geldern 2008

Diera Zehren 2007

Trebur 2007

Leipzig 2006

Hamburg 2005

Trebur 2004

Dortmund 2003

Marburg 2002

Marburg 2001

Treisbach 1998

Marburg 1995

Straßburg/F 1995

Marburg 1994

Porto Roz/SLO 1994

Marburg 1992

Marburg 1990

Nieder Ohmen 1989

Marburg 1987

Aachen 1986

Berlin/DDR 1983

Geldern 1983

Berlin/DDR 1982

Maurach/A 1982

Wuppertal 1981

Wuppertal 1979

Wuppertal 1978

Wuppertal 1971

Wuppertal 1965

 
 
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